Oppenau war dafür genial, hoch oben hatten wir ein Ferienhaus gemietet.
Ohne Navi hätten wir das nie gefunden, denn irgendwie waren wie im Nichts angekommen. Aber gerade deshalb war es sehr schön. Fernsicht am Tag und sternklare warme Nächte mit Sternschnuppenfall. Es gab Wunschessen Zwetschgenknödel und am nächsten Tag Raqulett. Wunderbarer herzhafter Speck von unserem Gastbauern, selbstgemachte Butter, frische Milch. Schlemm!
Ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass ich an meinem Geburtstag nicht hier war und war umso überraschter, als die Kids heimlich eine Kaffeetafel deckten und sogar mit selbstgebackenem Geburtstagskuchen bestückten. Wow!
Und mein Geburtstagsgeschenk war ein Fotoframe. Die Jungs hatten Fotos aus ihrer Kindheit eingescannt und aufgespielt. Eine tolle Überraschung - danke!
Für Bewegung und Gaudi gabs vor dem Haus eine Tischtennisplatte und etwas höher gelegen ein Trampolin, auf dem die Kids sich bis zur Erschöpfung austobten.
Eine Spaziergang zum Kloster Allerheiligen, entlang des Wasserfalls, viele, viele Treppen hoch, hat uns allen viel Spaß gemacht, zumal auf dem Weg immer wieder Tafeln über Sagen und Legenden erzählten.
Die Wasserfälle Allerheiligen mit über 100 m hohen Felsabstürzen beigeistern den Wanderer, der über schmale Pfade, Holzbrücken und Treppen nahe an den zu Tal stürzenden Wassermassen hinauf steigt. Nach ca. 25 Minuten erreicht man die Klosterruine Allerheiligen - eines der frühesten gotischen Bauwerke Deutschlands. 1196 von Herzogin Uta von Schauenburg gestiftet, brannte die Klosteranlage 1804 ab, der Verfall begann. Die Ruine wurde als Steinbruch genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde mit der Erhaltung der Ruine begonnen.
Allerdings bekamen wir dann in der Gaststätte oben die denkbar schlechteste Schwarzwälder-Kirsch-Torte, die wir je gegessen hatten. Für den Rückweg zum Auto wählten wir dann eine andere Route, die uns an einigen, leider schon schwarz gewordenen, Bovisten vorbeiführte.
Am Sonntag fuhren wir dann noch gemeinsam auf die Schauenburg . Der kurze Aufstieg wurde mit einer wunderbaren Sicht ins Rheinland belohnt.
Nur zu schnell waren die zwei Tage wieder vergangen und ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Da werden wir uns am Kaiserstuhl umsehen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen