Posts mit dem Label Freunde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Freunde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. August 2010

Füssen




Ellys Wunsch war, Schloss Hohenschwangau zu besichtigen. Gestern hatte Imi noch die vielgerühmten Japanertouristen vermisst, heute sehen wir, wo sie alle sind: mehrreihige Warteschlangen stehen bis zum Parkplatz unten an und warten auf Einlass. Nein – das ist dann doch nichts für uns. Wir drehen um und reihen uns im Getümmel des Jazzfestivals in Füssen ein. Auch viele Besucher, aber direkt erholsam gegen die Schlösserschlange. Auch Füssen ist ein Städtchen mit ansprechendem Flair. Wir hören dem Gospelchor St.Lukas etwas zu und gehen dann aber weiter zur Spitalkirche Hl.Geist, die etwas versteckt am Stadtrand liegt. Besonders beeindruckend ist die Bemalung der Rokokofassade. Erbaut wurde diese Kirche 1748/1749 vom Architekten Franz Karl Fischer.



Wir hörten das Rauschen des Lechs und machten uns auf den Weg zur Brücke über den Lechfall.



Unmengen Wasser suchten tosend den Weg durch die Klamm. Trotzdem noch weit entfernt von den Hochwassermarken. Drohende dunkle Wolken und das ferne Grollen eines Gewitters ließen uns den Rückweg etwas schneller antreten und gerade noch vor dem starken Regenguss erreichten wir durstig und hungrig den Gasthof Krone, direkt hinter der Festbühne. Wir fanden einen Platz in einem offenen Durchgang, hörten von dort der Musik zu und sahen die Wassermengen, die der Himmel heute schon wieder über uns ausschüttete. Aber ein zünftiges, bayrisches Mahl stimmte uns versöhnlich. Und bis wir wieder abmarschbereit waren, war der Wasserspuk auch schon wieder vorbei.
Aber auf weitere Regenschauer konnte ich wirklich gut verzichten und so fuhr ich mit den Mädels heute schon wieder zurück. Regen und Kälte ist dann doch zuhause gemütlicher zu ertragen.

Samstag, 7. August 2010

Plansee - Oberammergau

Pünktlich um 9.oo h waren Imi + Elly hier und so konnten wir gleich losfahren. Vorsichtshalber mal in 2 Autos, denn wenn das Wetter schön sein sollte, dann würde ich gerne noch länger bleiben.
Gemächlich fuhren wir über die Landstraßen vorbei an regennassen und teilweise seeenhaften Wiesen, und kurz vor Ravensburg hatten wir schon die erste freie Sicht auf die Berge. Da kommt doch immer gleich Urlaubsfeeling auf. Weiter durch Ravensburg nach Wangen und kurz vor Hofen eine rustikale Kaffeepause. Draußen sitzen ja, aber erst noch Jacke aus den Autos holen. Die Mädels hatten sich Zimmer gebucht im BMW-Hotel Ammerwald. Ich war überrascht: vor einigen Monaten war ich schon mal am Plansee und da war das Hotel noch im Rohbau und es war nicht erkennbar, was aus dem riesigen Betongerippe mal werden sollte.



Auch der Plansee führte viel Wasser, die Sperrschilder vom Tag zuvor standen noch an der Straßenseite und überall kamen links noch mehr oder weniger große Rinnsale den Berg herunter. Der Wasserspiegel rechts war knapp ½ m unterhalb der Straße, kleine Ausweichstellen luden zum Verweilen ein, beidseitig war das Tal von schroffen Felswänden flankiert. Nach dem Einchecken der Mädels fuhren wir weiter nach Schloss Linderhof: da heute mal wieder Sommer war, gabs erst mal ein Eis und damit schlenderten wir vorbei am Schwanensee, dem marokkanischen Haus und dem Königshäuschen direkt aufs Schloss zu. Der Springbrunnen war gerade aktiv und begrüßte uns mit seiner riesigen Fontäne. Einfach ein überwältigender Eindruck immer wieder.



Eine Schlossführung ließen wir heute nicht aus – Stuck, Blattgold, Vasen, Bilder, Spiegel, Gobelins ... ein Prunk und eine Pracht, die einen nur noch staunen lässt. Beim Rausgehen noch ein Blick durch das Außenfenster in die Küche und die Technik des „Tischlein-deck-dich“ aus dem Speisesaal noch kurz bestaunen. Und dann gings weiter zur Grotte. Die wollte ich doch unbedingt mal sehen. Und sie war auch wirklich wunderschön! Das wäre Traumerfüllung pur: ein Konzert ganz alleine in der Muschel auf dem See zu hören. Allein die Vorstellung lässt einem Freudenschauer über den Rücken kriechen.
Weiter nach Oberammergau, wo dieses Jahr die Passionsspiele stattfinden. Alle 10 Jahre werden diese aufgeführt und die Stadt wird monatelang von Besuchern überschwemmt. Einen Platz zum Abendessen finden wir erst, als die vielen Gäste sich wieder auf den Weg zum 2.Teil der Aufführung zurückbewegen. Wir saßen in der alten Wurstkuchl direkt gegenüber des Pilatushauses mit seiner wunderschönen Liftl-Malerei und dem alten Bauerngarten. Oberammergau – obwohl touristisch so sehr erschlossen – gehört eindeutig zu meinen Lieblingsorten. Wir hörten noch die Fanfaren, die die Besucher nachdrücklich ins Theater zurückriefen und machten uns dann langsam auf den Heimweg.

Dienstag, 27. April 2010

Frühlingstag in Weingarten

Jetzt lebe ich schon sooo lange hier in der Bodenseeregion. Aber in der Basilika Weingarten war ich bislang nie. Da es Elli genauso ging, sind wir heute hingefahren. Es war ein wunderschöner Frühlingstag, die Bäume blühten schon und die Basilika begrüßte uns schon von Weitem:



Hoch oben auf dem Martinsberg, die Stadt Weingarten überragend, liegt „Schwäbisch St. Peter“, Deutschlands größte Barockbasilika. Sie ist kühl und mächtig, ein Monument des Glaubens. Der Beiname kommt nicht von ungefähr, besitzt das barocke Meisterwerk doch nahezu exakt die Hälfte der Ausmaße des Peterdoms in Rom.



In nur neun Jahren (1715 bis 1724) wurde die Kirche unter Abt Sebastian Hyller zur Verehrung und Anbetung der Heilig-Blut-Reliquie, die im Altar unter der Kuppel zu sehen ist, erbaut. Wer die Basilika betritt, spürt einen Hauch von Unendlichkeit. Lichter Stuck harmoniert mit kunstvollen Fresken von Cosmas Damian Asam (1718 bis 1720); der Hochaltar, das Chorgestühl von Josef Anton Feuchtmayer und das goldene Chorgitter vereinigen sich in vollendeter Pracht.



Nicht zu vergessen: Die berühmte Orgel von Joseph Gabler, bei deren Bau weder Kosten noch Mühen gescheut wurden. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Meisterlich in die Fenster der Westfassade arrangiert, verzaubert sie mit ihren 6666 Pfeifen und der geheimnisvollen „Vox humana“ Betrachter wie Zuhörer gleichermaßen. Tief unten in den Gewölben birgt eine Gruft neun Mitglieder des Welfenhauses, darunter die Klostergründer Welf der IV. und seine Gemahlin Judith.

Ich gestehe: den Fotoapparat hatte ich nicht dabei und so sind Bilder und Texte eine Anleihe der Internetseite der Basilika.

Samstag, 17. April 2010

17.4. - Ludwigshafen

Heute habe ich Markus das Geburtstagslicht nach Ludwigshafen gebracht. Alles steht in voller Blüte, seine Lieblingsfarbe blau strahlt über das ganze Viertel. Die Annemonen haben sich großzügig versämt. Zufällig kamen auch Berta und Stefanie gerade und so konnten wir noch einen kleinen Plausch halten.
Da das Wetter superschön war, verlockte es mich noch zu einem Spaziergang nach Bodman rüber. Der Seeweg war die reinste Rennstrecke: Fußgänger, Radler, Roller ...., deshalb bin ich den Rückweg ein Stück durch den "Dschungel" gegangen. Der Frühling lässt sich nicht mehr leugnen:



ok - erwischt. Die Fotos sind schon 2 Jahre alt. Aber heute hatte ich keinen Fotoapparat dabei und es sah fast gleich aus ;-)

Mittwoch, 7. April 2010

Frühlingausflug



Den wunderschönen Frühlingstag heute haben Elli, Irene und ich für einen Ausflug an den Bodensee genutzt: Auto in Hödingen abgestellt und zum Haldenhof spaziert. Vorbei an den Kirsch- und Apfelgärten - noch ein paar Tage und alles steht in voller Blüte. Immer mit Blick über den Bodensee - weit hinten schauen die immer noch schneebedeckten Berggipfel der Alpen zu uns herüber. Überragt vom Säntis. Erfrischungstrunk (Schock lass nach - hier kostet das Mineralwasser 6.40 Euro !) im Haldenhof und dann vorbei an der Bodensee-Wasserversorgung zurück zum Auto.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Wellness am Bodensee








Nachdem hier die neblige und kühle Zeit des Herbstes Einzug gehalten hat, wars heute mal wieder Zeit für Sauna und Therme. Und da bietet unsere Region ja so einiges: unser Favorit ist Meersburg.

Samstag, 20. Oktober 2007

Dieses Jahr genieße und erlebe ich den Herbst


nachdem diese wunderschöne Jahreszeit im letzten Jahr arbeitsbedingt total an mir vorübergegangen war, bin ich dieses Jahr doch aufmerksamer und genieße die sonnigen, bunten Herbsttage ganz bewusst. Heute hatten wir unseren ersten Ausflug mit dem Schwäbischen Albverein und es war so richtig schön! Das Wetter hat das seine dazu getan: beim Aussteigen aus dem Auto fielen die ersten Schneegraupeln, aber dann kam die Sonne wieder raus und wärmte trotz der niederen Temperaturen. Mit langen, flachen Schritten ließen wir den dicken Laubteppich unter unseren Schuhen rascheln und die kleinen, dürren Äste, die dabei zerbrachen, knackten im Takt dazu. Kindheitsträume - ohne die mahnenden Worte der Eltern: Kind, nun heb doch die Füße beim Laufen !
Die Blätter strahlten in allen Gelb- und Rottönen und die Landschaftskonturen waren dank des klaren Tages wunderbar scharf und kontrastreich. Und mit ca. 10 km war es auch fast eine erholsame Wanderung ohne Belastung.


Anschließend noch Nadine abgeholt und Matthias beim Fußballspielen in Altheim zugeschaut. Zeit für einen kleinen Frauenplausch und eine heiße Schokolade. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Auf dem Heimweg noch frisches Brot vom Bauernhof und Kürbisse mitgenommen für ein leckeres Kürbismus mit Kerndlöl zum Abendessen. Schlemm .... Herbst ist doch auch was Schönes!

Sonntag, 14. Oktober 2007

Herbstwanderung im Donautal

Irene hatte uns zusammengetrommelt zu einer Herbstwanderung im Donautal.


Als wir im Frühsommer d.J. zum ersten Mal beim Volkswandertag teilnahmen, hatten wir festgestellt, dass dies doch eine sehr praktische Einrichtung ist: neue Wanderwege in fremden Gegenden kennenlernen, ohne eigene Vorbereitung, einfach loslaufen und genießen. 20 km waren auch diesmal wieder unsere Marke, obwohl: ab 15 km ist der Spaß eigentlich fast vorbei, ab da kämpfe ich gegen meinen eigenen inneren Schweinehund an - erfolgreich ! Und anschließend fühlt frau sich so richtig stolz, gut, erschöpft aber glücklich. So auch heute wieder: Start war in Laiz (ein Tip für Wanderfreunde: immer dem Pfeil in der vorgegebenen Richtung folgen und niemals dem Vordermann blind vertrauen!) - den Berg hoch, hinterm Grünen Zentrum vorbei Richtung Unterschmeien - Berg wieder runter.
Dann rauf in den Wald und den Ausblick am Teufelsfelsen genießen (leider wars heute durchgängig etwas diesig) und dann den schmalen aber gemütlichen Weg wieder runter nach Gutenstein.
Stempel holen und Handkäs-Dinnetle mit Most bei der Vesperstube Strobel genießen. Der Start war hart, die Stube war zu gemütlich - aber es warteten immer noch 9 km auf uns: an der Donau entlang - an Dietfurt vorbei und hoch nach Inzigkofen. Entlang der Klostermauer und dann noch kurz am Rand des Amalienparks vorbei. Keiner von uns war böse, dass dann "schon" die Kirche von Laiz auftauchte und der Endspurt mobilisierte Restkräfte. Wir waren bei den letzten, die eintrafen heute - aber wir waren auch bei den "nur" 90, die die 20 km gelaufen waren.

Fazit: es war so richtig scheeee ... und wenn es zeitlich klappt, laufen wir nächsten Samstag in Betenbrunn. Den wunderschönen Herbst wollen wir auf jeden Fall noch ausnützen!

Sonntag, 2. September 2007

Radtour

Ohne Vorwarnung haben mich Sille und Achim auf der Terasse erwischt und mich zum Radeln verführt: über Brunnhausen, durchs Taubenried, Spöck, Ostrach - Ziel war das Bergfest in Einhart. Wir kamen also voll im großen Bogen aber dafür mit viel Durst auf dem Berg an. Nach einer ausgiebigen Pause, erfrischt durch ein Radler für uns Radler haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht: vorbei am Kloster Habsthal, am Lausheimer Weiher und dann mit Schwung durch Mottschieß, durch Hugos Forstrevier und durch die Pappelallee dann wieder (den letzten) Berg rauf, unter der neuen Straße durch und ab Maria Schray gings dann wieder runter ins Städtle. Wer hat denn hier die Landschaft so zerknittert ???!!! Es war ein einziges rauf und runter.
Und was lerne ich daraus? Fahr nie ohne Luftpumpe, denn die Tankstellen hier sind rar und die Druckluftpumpen sind alle in den Werkstätten verschlossen :-( .... und meine Luftpumpe fühlt sich zuhause im Keller sicher sehr einsam ;-)
Mit mehr Luft im Reifen wäre das Ganze sicher wesentlich leichter gewesen!
Aber dann war wirklich ein Entspannungsbad fällig! Und jetzt wieder fit ? nicht wirklich ... dafür richtig faul und sofaschwer. Jetzt noch ein Viertele Rotwein und dann bin ich richtig müde .

Donnerstag, 30. August 2007

Wanderpokal

lach ! da ist mir doch der zündende Funke gekommen, wie ich Fritz's übles Sprüchlebrett gschickt loswerden kann. Danke Irene, dass Du so schnell nach mir Geburtstag hast! Da konnte ich das Brettle doch in einen "Wanderpokal - gestiftet von Fritz D." umwidmen und Dir weiterreichen. Fritz hat ganz schön gestaunt über die Idee und konnte nicht mal was dagegen sagen - und Irene? Die hat gleich mal nachgerechnet, wie lange sie das edle Teil behalten muss. Petra blieb gleich das ganze Gesicht stehen, als sie realisierte, dass sie dann der nächste Empfänger sein wird ! Tja, das Leben ist hart, wenn man solche Freunde hat, wie wir zuhauf in unserem Freundeskreis zu finden sind.

Mittwoch, 29. August 2007

Parkfestival

dieses Jahr hätte ich es ganz verpasst, wenn nicht Sandrina mich für Sonntag Abend noch in den Seepark gelockt hätte. Und da ich sie schon lange nicht mehr gesehen hatte, haben wir uns fest verabredet und sie hat auch gleich Karten besorgt.
Schwäbische „hoimopatische Comedy" mit den „Herzdropfa" - stellenweise war es wirklich lustig und akrobatisch, aber der Abend zeigte mal wieder, wie leicht so ein echter Schwabe mit schwäbischen Schimpfwörtern zu unterhalten ist. Diese Kanonaden waren so gar nicht mein Ding.
Enttäuscht war ich von der Musikgruppe Grachmusikoff (mit einer vielversprechenden und aufregenden Mixtur von Blues, Balladen Brachial-Rock und Blödelei ): in meinen Augen ein absolut spätpubertäres Trio (der Schlagzeuger war eine erfreuliche Ausnahme und wirkte zudem als einziger wenigstens sauber) in Biolatschen, deren Auftritt dadurch gekrönt wurde, dass 2 der Spätteenies noch ihr Shirt auszogen und uns an ihren Wohlstandsbäuchen teilhaben ließen. Nur widerlich!
Trotzdem: es war mal wieder schön, Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen hatte.
Und auch das ist ja mit der Sinn solcher Veranstaltungen: Gemeinschaft zu erleben.

Samstag, 25. August 2007

Und weil Feiern so schön ist, machen wir das immer 2 Tage lang. Am Samstag kamen dann Opi und Omi mit Steven noch dazu und wir hatten nochmal Freude und Spaß beim kleinen Familientreffen. Steven hängte sich übermütig an seine Cousins und Opi machte auf der Terasse seine "Einzelsprechstunde" für die Enkel und deren Lebensgefährtinnen in Sachen Steuererklärung. Die Jungs hatten die dead-line, die Opi ihnen gesetzt hatte, doch sehr ernst genommen und legten brav gesammelte Unterlagen zur Begutachtung vor. Tja, Respekt vor dem Opi haben sie alle noch :-) ... aber er ist auch klasse !
Die Omi hat mir Wunschkuchen, Himmlische Torte, mitgebracht .... lecker !
Ein Spaziergang im Seepark verschaffte uns etwas Bewegung. Opi, Omi und ich hatten uns auf einem schattigen Bänkle etwas verquatscht und so kamen unsere jugendlichen "Langstrecken"-Spaziergänger noch vor uns zuhause an. Was aber sehr praktisch war: als wir dann eintrudelten, war der Kaffeetisch schon gedeckt !
Euch allen Danke für die schönen Stunden - ich freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag. Vorerst erinnern mich nun diverse Gutscheine (die ich gerne einlösen werde), Bücher und zwei Blumensträuße an die Tage mit Euch.
Und nun freue ich mich auf Berlin mit meinen Jungs und Mädels!