Mittwoch, 23. Juni 2010
Reisevorbereitung
Montag, 14. Juni 2010
Hier kommt Flori:
Dann kann ich mich ja jetzt mit Reiseplanung beschäftigen :-)
Sonntag, 30. Mai 2010
Elsass im Frühsommer
Wenn man auf der Fahrt durch die Weinberge plötzlich wieder vor einem Soldatenfriedhof steht, wird Geschichte lebendig und die unbeschwerte Fröhlichkeit verwandelt sich urplötzlich in nachdenkliche Momente.
Zurück ins Heute: ein Gauklerfest auf der Hohlandsbourg ...
Das Elsass ist aber auch die Region Frankreichs mit den meisten Orgeln. In knapp 1000 Gemeinden gibt es 1350 Orgeln, von denen 176 zum nationalen Kulturgut erklärt wurden. Die meisten davon stammen aus der Zeit von 1700 bis 1850. Jeder zweite Orgelbauer Frankreichs wohnt im Elsass. Hier zwei wunderschöne Exemplare aus relativ kleinen Dorfkirchen:
Die Hoch-Königsburg hatten die Staufer hier - weithin sichtbar - bereits im 12. Jh. errichtet, wurde später aber mehrmals durch Kriege und Brände zerstört. Im 19. Jh. ließ Kaiser Wilhelm II die Ruine so wieder aufbauen, wie man sich damals eine mittelalterliche Ritterburg vorstellte - gegen den erklärten Willen von Archäologen und Historikern. Das Ergebnis ist eines der umstrittensten Baudenkmäler des Elsass, von seinen Kritikern als "preußisches Disneyland" verspottet. Aber der Besuch hat sich trotzdem gelohnt. Ein beeindruckendes Bauwerk mit wunderbarer Rundum-Sicht.
Donnerstag, 29. April 2010
Blütenrausch auf der Mainau
Begrüßt wurde ich gleich von den Blumenenten und dem Pfau. Alles liebevoll gestaltet mit Stiefmütterchen.
Dann führte mich der Weg direkt ins Schmetterlingshaus, darauf war ich schon lange neugierig - und ich wurde nicht enttäuscht. Prachtexemplare flatterten in allen Farben, Formen und Größen an mir vorbei. Aber nur wenige ließen sich ruhig auf den Blüten nieder, um mich fotografieren zu lassen.
Und mittendrin das Nest der kleinen Zebrafinken. Mama war am Brüten und Papa flog fleißig hin und her, um Futter und Polstermaterial zu holen.
Was wäre ein Frühling auf der Mainau ohne die Tulpe und ihre Begleiter.
Vor allem die Tulpen begeistern mit ihrer Farben- und Formenvielfalt und lassen uns so die Tristess des Winters endgültig vergessen.
Alljährlich pflanzen die Gärtner der Mainau annährend 400 verschiedene Tulpensorten in Beete und WIesenflächen. Vor allem die weitläufigen Tulpenwiesen in der Frühlingsallee stellen dabei eine Einmaligkeit dar. Alleine in den Wiesen an der Südflanke der Mainau werden alljährlich über 100.000 Tulpenzwiebeln gepflanzt.
So ist für jeden Besucher etwas dabei, egal, ob man es nun farbig, bunt und üppig mag oder eher romantisch verspielt und zurückhaltend.
Ich ließ mir viel Zeit und freute mich an den vielen Farben und Arten. Unvorstellbar für einen Hobbygärtner! Und dann lockte mich doch das Palmenhaus mit seinen Orchideen wieder aus der Sonne.
Die jährlich präsentierte Orchideenausstellung im Palmenhaus gilt als eine der bedeutendsten Europas.
Rund 3000 Orchideen sind kunstvoll arrangiert – Cymbidien, Phalaenopsis- Hybriden, Cattleyen und kostbare Wildformen – und machen die ganze Farben- und Formenpracht dieser faszinierenden Gattung erlebbar. Manche sind nahezu durchsichtig, andere schimmern in sattem Violett, nicht wenige verströmen einen betörenden Duft. Alle zusammen verwandeln sie das formschöne und monumentale Glashaus in einen aufregenden Dschungel.
Ich wusste gar nicht, dass es sooo viele verschiedene Sorten Orchideen gibt. Es war wunderschön!
Aber dann wieder raus in den Frühling. Und immer wieder die Kombination Pflanzen und Wasser:
150 Fotos später wurde es dann doch Abend und auf der Insel wurde es ruhiger. Die Besucher strömten dem Ausgang zu. Die Schiffe legten ab und die Busse fuhren heim. Ein kurzer Plausch mit einer Gärtnerin, die die verblühten Blütenstände abmähte. Noch eine ruhige Stunde auf einer Bank mit Blick über die Blütenpracht auf den See, nochmals schauen, alles aufnehmen ... und dann selbst wieder heimfahren.
Dienstag, 27. April 2010
Frühlingstag in Weingarten

Hoch oben auf dem Martinsberg, die Stadt Weingarten überragend, liegt „Schwäbisch St. Peter“, Deutschlands größte Barockbasilika. Sie ist kühl und mächtig, ein Monument des Glaubens. Der Beiname kommt nicht von ungefähr, besitzt das barocke Meisterwerk doch nahezu exakt die Hälfte der Ausmaße des Peterdoms in Rom.

In nur neun Jahren (1715 bis 1724) wurde die Kirche unter Abt Sebastian Hyller zur Verehrung und Anbetung der Heilig-Blut-Reliquie, die im Altar unter der Kuppel zu sehen ist, erbaut. Wer die Basilika betritt, spürt einen Hauch von Unendlichkeit. Lichter Stuck harmoniert mit kunstvollen Fresken von Cosmas Damian Asam (1718 bis 1720); der Hochaltar, das Chorgestühl von Josef Anton Feuchtmayer und das goldene Chorgitter vereinigen sich in vollendeter Pracht.

Nicht zu vergessen: Die berühmte Orgel von Joseph Gabler, bei deren Bau weder Kosten noch Mühen gescheut wurden. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Meisterlich in die Fenster der Westfassade arrangiert, verzaubert sie mit ihren 6666 Pfeifen und der geheimnisvollen „Vox humana“ Betrachter wie Zuhörer gleichermaßen. Tief unten in den Gewölben birgt eine Gruft neun Mitglieder des Welfenhauses, darunter die Klostergründer Welf der IV. und seine Gemahlin Judith.
Ich gestehe: den Fotoapparat hatte ich nicht dabei und so sind Bilder und Texte eine Anleihe der Internetseite der Basilika.
Samstag, 17. April 2010
17.4. - Ludwigshafen
Da das Wetter superschön war, verlockte es mich noch zu einem Spaziergang nach Bodman rüber. Der Seeweg war die reinste Rennstrecke: Fußgänger, Radler, Roller ...., deshalb bin ich den Rückweg ein Stück durch den "Dschungel" gegangen. Der Frühling lässt sich nicht mehr leugnen:

ok - erwischt. Die Fotos sind schon 2 Jahre alt. Aber heute hatte ich keinen Fotoapparat dabei und es sah fast gleich aus ;-)
Mittwoch, 7. April 2010
Frühlingausflug
Den wunderschönen Frühlingstag heute haben Elli, Irene und ich für einen Ausflug an den Bodensee genutzt: Auto in Hödingen abgestellt und zum Haldenhof spaziert. Vorbei an den Kirsch- und Apfelgärten - noch ein paar Tage und alles steht in voller Blüte. Immer mit Blick über den Bodensee - weit hinten schauen die immer noch schneebedeckten Berggipfel der Alpen zu uns herüber. Überragt vom Säntis. Erfrischungstrunk (Schock lass nach - hier kostet das Mineralwasser 6.40 Euro !) im Haldenhof und dann vorbei an der Bodensee-Wasserversorgung zurück zum Auto.
