Dienstag, 3. September 2002

Bodenseeschifferpatent





Wohin im Urlaub? Ich konnte mich nicht so richtig entscheiden. Ich wusste nur, dass ich ans Wasser wollte. Was lag also näher, als meinen Traum zu erfüllen, und den Segelschein hier am Bodensee zu machen?

Und dann traf ich noch durch Zufall auf der CMT in Stuttgart auf den Stand der Segelschule. Gesagt- getan - und Termin vereinbart.

So kam es, dass ich meine zwei Wochen auf dem See verbrachte und ich schaffte doch tatsächlich meine Scheine. Da ich höllische Prüfungsangst habe, machte ich alles in einem Aufwasch: Segeln, Motorboot und Navigation ... und dann hatte ich es hinter mir.
Was war ich erleichtert ! (und stolz!)

Mittwoch, 2. September 1998

Florida-Rundreise

tja, ist schon einige Jahre her:


Als es absehbar war, dass auch mein Jüngster (Matthias) flügge wird, wollten wir noch einen gemeinsamen Abschlussurlaub machen. Er hatte die Wahl - und entschied sich (was mir auch sehr entgegenkam) für Florida. Und bevor sich Mutter und Sohn dann zu sehr aufeinander konzentrieren würden, haben wir eine Rundfahrt mit einer größeren Gruppe gebucht. Und wir hatten Glück: es waren wirklich sehr nette Leute dabei, mit denen auch Matthias sehr gut klarkam, was er dann beim Abschlussabend mit einem Tanz bestätigte.


Außerdem waren das die Tage, wo er sich kulinarisch eindeutig für Hummer entschieden hatte, was ja auch in Florida finanziell kein Problem war, er sich zuhause aber dann schnell wieder abgewöhnen musste.






Wir flogen nach Orlando (Entertainment - World famous Rosie O'Grady's Goodtime Emporium, The Cheyenne Saloon & Opera House, The Orchid Garden, Phineas Phogg's Dance Club, Apple Annie's Courtyard and Commander Ragtime's Midway of Fun, Food & Games) und dann gings zuerst natürlich in's World Disney World und in die Wonder Worlds (WonderworksVisitors will experience the trembling of earthquakes, be blown away by hurricane-force winds and surround themselves with some of the most unique virtual reality experiences available anywhere in the United States.The most eye-catching feature of WonderWorks is the attraction's dramatic exterior, a four-story tall, classically-designed building that appears to have landed, upside down, atop a 1930s era brick warehouse.WonderWorks is a fun-filled interactive center featuring a myriad of hands-on experiences and activities. The exhibits utilize some of the most sophisticated graphic and audio presentation techniques available. Activities range from a realistic, simulated earthquake to virtual reality. Throughout WonderWorks, you will actively participate in some of the most imaginative displays and exhibits found in any facility in the United States) und das Expo-Gelände, über Cape Caneveral,

Palm Beach, Miami, Key-West







an der Westseite durch die Everglades (Dem Tamiami Trail folgend, erreichen Sie den Everglades Nationalpark. Mit einem Propellerboot geht es mitten hinein in diese faszinierende Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie auch Alligatoren sehen. Die Everglades sind keine Sümpfe, sondern sehr langsam fließendes Süßwasser).





über Fort Myers
und Sarasota
(und was seht Ihr hier? NICHTS - ich auch nicht - außer Strand, und dabei sollte das delphingarantiertes Gewässer sein ! HEUL !!!)

wieder zurück. Es war ein richtig schöner und abwechslungsreicher Urlaub.

Übrigens: ich hab keines dieser Fotos selbst gemacht - hab alle aus dem Netz "ausgeliehen". Zu wem auch immer: Danke!, denn meine Fotos sind in den Alben und ich hab keinen Scanner ...

Montag, 2. September 1996

Nevada - 1996

Diese Reise haben wir zusammen unternommen. Flug ab Frankfurt und in Las Vegas haben wir einen Mietwagen übernommen, damit wir frei beweglich waren. Eins kann ich Euch sagen: Autofahren in USA macht wirklich Spaß: kein Stress, viel Platz, relativ wenig Verkehr (außer in der City), allerdings eine gewöhnungsbedürftige Ausschilderung.

Gewohnt haben wir bei meiner (damaligen) Schwiegermutter in Henderson. Eine riesige Vorstadt von LV.

Auch hiervon sind leider alle Fotos in den Alben - und so bin ich im Netz auf die Jagd nach tauglichen Erinnerungen gegangen und fündig geworden. Danke allen (unfreiwilligen) Spendern dieser Bilder.


Erst haben wir uns mal einige Tag in LV getummelt, in den Hotels der Superlative gestromert (ist ja jedes ein Vergnügungspark für sich), die Spielhallen bestaunt (und selbst auch das Glück herausgefordert), shoppen gegangen, outlets geplündert, die Jungs haben sich rollers erstanden ...

Aber dann reichte es auch mit dem Geklimper und Geglitzer .... und ich brauchte wieder Natur und Ruhe und Staunen vor dem Echten und Realen. Aber Wüste? ... konnte ich mir eigentlich nie so recht vorstellen, bis ich sie erlebte .... seitdem träume ich davon ! So viel Ruhe, Unendlichkeit, Weite .... das gibt es sonst nur am Meer (so in etwa).


Meine erste Fahrt in USA war denn auch zu Beginn etwas schwierig - die Straßen waren nicht mit den Ortsnamen, sondern lediglich mit den Straßennummern ausgeschildert. Gerade Nummern für Ost-West-Verbindungen und ungerade für Nord-Süd-Richtung. Aber das lernte ich erst noch. So war ich lange Zeit sehr skeptisch, ob ich wirklich am gewünschten Punkt rauskommen würde: Valley of fire. Aber es hat geklappt und mich tief beeindruckt. Vor allen Dingen als ich dann abends gegen die untergehende Sonne zurückfahren musste und wirklich von all dem vielen Rot restlos geblendet war. Trotzdem: es war traumhaft !






Und nachdem die Jungs ja ziemlich viel im Auto sitzen mussten, waren sie hellauf begeistert, als sie in glühender Hitze dann eine Treppe zu einem Aussichtsfelsen hochsteigen durften und machten das dann gleich ein paar mal um die Wette.

Dann wollten wir mal schauen, wo all das viele Wasser herkam, das in LV und damit inmitten all der Wüsten so unerschöpflich zu sein schien und fuhren hinaus zum Hoover Dam:





Das war wirklich ein unglaublich großes Wasserreservoir!





Und weils auf dem Weg lag, gings dann auch gleich weiter zum Grand Canyon!



Unvorstellbar - aber es war ein Temperaturunterschied von über 20 Grad! Und wir froren jämmerlich. Doch der Kiosk war auf solche wie uns gut vorbereitet und hatte eine breite Palette an Pullovern und Jacken. Hoch leben die Touris !

Aber jetzt wurde es Zeit, auf den Spuren der großen Siedlerzüge zu wandeln: Death Valley zog uns magisch an. Aber wir hatten keinerlei Vorstellung davon, wie endlos weit eine Landschaft sein kann, trostlos und bezaubernd, wie belastend und wie schillernd ....

Davon bekamen wir dann schnell eine Ahnung, als wir dann mitten drin steckten in der Hitze, der unendlichen Salzkruste, die vor ewigen Zeiten ein See war. Wir waren unterhalb des Meeresspiegels.

Wir sahen Skelette und Autowracks, Fata Morganen und Träume von Wasser und Grün. Die Illussionen waren teilweise perfekt. Aber für uns war es nicht gefährlich, wir hatten unseren Wasservorrat in der Kühlbox dabei ... dieses Glück hatten die Siedler damals nicht.

Und eine nie gekannte oder erlebte Farbenvielfalt in den das Tal einschließenden Bergen!

Und zum Abschluss noch das Erlebnis der Sanddünen am Rande des Death Valley - ein ganz neues Gefühl unter den Fußsohlen: die Erde greift nicht - es gibt alles unter einem nach. Feinster Sand, warm und weich und sehr schwer begehbar. Dazwischen von der Hitze versengte Äste und Bäume.
So schön es war, aber es war eine richtige Erleichterung, in die Zivilisation zurückzukehren.

Auf diese Art waren 2 Wochen schnell vorbei und wir kehrten um einige Erfahrungen reicher zurück ins good old germany. Aber irgendwann kommen wir nochmals - das war uns allen sicher.

Donnerstag, 3. September 1992

Tunesien


Unser erster gemeinsamer Urlaub nach der Scheidung sollte dann nach Tunesien gehen. Wir wollten fliegen, Sonne, Wasser, Wärme ....

Also haben wir den lieben Onkel Heinz angesetzt, uns was Günstiges rauszusuchen und so landeten wir in Sousse. Wir genossen die reichhaltigen Buffets samt den orientalischen Süßspeisen (was wir später wieder qualvoll runterstrampeln mussten von den Hüften), die langen Sandstrände, das warme Wasser, die Schätze, die uns das Meer auf den Strand spülte, Thomi freute sich übers Gleitschirm-Fliegen überm Meer.

Nach einigen Tagen bekam Matthias Fieber und wir mussten zum Arzt mit ihm: aber das örtliche Krankenhaus erinnerte mich mehr an ein Gefängnis: da würde mein Kind nie und nimmer reinkommen! Also eine Privatklinik gesucht: Mittelohrentzündung. Das hielt dann Mutter und Sohn einige Tage auf dem Zimmer und gab Thomi pubertäre Freiheiten, die er dann auch richtig genossen hatte. Nachts am pool mit den Mädels und Besuch der Disco ... das war so recht nach seinem Sinn. Aber Mutter hielt Wacht und fand ihn doch immer wieder, um ihn ans Schlafengehen zu erinnern.