Ich verbrachte einige Stunden dort in den Gebäuden, und bekam eine Ahnung von der Angst, dem Leid und dem Schrecken, die dort vor heute genau 65 Jahren ihr Ende fanden. Ich fror trotz der Hitze. Einige alte Veteranen mit ihren Fahnen waren heute hier, rote und weiße Rosen lagen bereit, am Fuße des Denkmals war unter einem Sonnensegel gestuhlt für die Gedenk-Feierlichkeiten am Abend. Die Rückfahrt führte mich dann auf der Rückseite des Berges durch weite Wälder, viele Serpentinen und eine einsame Straße und ließ mich meinen Gedanken nachhängen und mich so langsam in die Gegenwart zurückfinden.
Samstag, 26. Juni 2010
Begegnung mit dem finstersten Teil der deutschen Geschichte
Heute suche ich den Weg nach Struthof. Dort gibt es eine KZ-Gedächtnisanlage. Der Weg dorthin führt schon irgendwie ins Nichts. Eine schmale Straße windet sich den Berg hoch, führt durch ein "Bergdorf", das nicht oft Fremde zu sehen bekommt: die Bewohner schauen mir interessiert nach. Als ich schon fast nicht mehr daran glaube, den richtigen Weg erwischt zu haben, bin ich am Ziel. Ein modernes Glas/Betongebäude an der Straße und ein hohes Denkmal, das mich an eine Flamme erinnert, taucht urplötzlich nach der Kurve auf. Ich hatte viel gehört und gelesen und in der Schule gelernt über die Verbrechen in den KZ's. Aber die Wirklichkeit hier in Struthof hat mich doch sehr sprachlos gemacht und erschüttert.

Ich verbrachte einige Stunden dort in den Gebäuden, und bekam eine Ahnung von der Angst, dem Leid und dem Schrecken, die dort vor heute genau 65 Jahren ihr Ende fanden. Ich fror trotz der Hitze. Einige alte Veteranen mit ihren Fahnen waren heute hier, rote und weiße Rosen lagen bereit, am Fuße des Denkmals war unter einem Sonnensegel gestuhlt für die Gedenk-Feierlichkeiten am Abend. Die Rückfahrt führte mich dann auf der Rückseite des Berges durch weite Wälder, viele Serpentinen und eine einsame Straße und ließ mich meinen Gedanken nachhängen und mich so langsam in die Gegenwart zurückfinden.
Ich verbrachte einige Stunden dort in den Gebäuden, und bekam eine Ahnung von der Angst, dem Leid und dem Schrecken, die dort vor heute genau 65 Jahren ihr Ende fanden. Ich fror trotz der Hitze. Einige alte Veteranen mit ihren Fahnen waren heute hier, rote und weiße Rosen lagen bereit, am Fuße des Denkmals war unter einem Sonnensegel gestuhlt für die Gedenk-Feierlichkeiten am Abend. Die Rückfahrt führte mich dann auf der Rückseite des Berges durch weite Wälder, viele Serpentinen und eine einsame Straße und ließ mich meinen Gedanken nachhängen und mich so langsam in die Gegenwart zurückfinden.
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